Blog #2
Visitas de Campo
Oder:
Goodbye Rainy Season – Welcome Dry Season
Die plötzlichen, heftigen Regenschauer pünktlich auf den Nachmittag sind mittlerweile endgültig vorbei und machten einem wechselhaften «Aprilwetter» - im November - Platz. Die sogenannte Windyseason, oder eben der Übergang von Regen- zu Trockenzeit, ist nicht nur die Peakseason für Hochzeiten, sondern auch bekannt für die schönsten Sonnenuntergänge – die wir mittlerweile jeden Tag auf dem Heimweg im Pickup von der Küstenstrasse aus über dem See bestaunen können – sowie für das Steigenlassen von Drachen, von denen man diese Tage immer einige entdecken kann, wenn man in den Himmel schaut. Für mich persönlich brachte die neue Jahreszeit eine Erkältung sowie ein neues Kapitel in der Arbeit mit sich!
Die Field Visits – oder eben Visitas de Campo – sind Teil meines zweiten Schritts in der Evaluation von potenziellen Co-Substraten für den Mosan-Pyrolyseprozess. Nachdem wir in einem Brainstorming gemeinsam als Team alle möglichen Materialen zusammengetragen haben, machte ich mich an die Literaturrecherche, während mein Kollege Nelson über seine Kontakte als Agronom die Besuche aufgleiste. Zusammen erstellten wir zudem einen Fragebogen, der die wichtigsten Punkte abdeckt, die wir von den ProduzentInnen zu ihren Produkten und den anfallenden Abfallströmen in Erfahrung bringen wollen.
Im Folgenden ein Überblick über die Visitas, die wir schon hinter uns haben und die Erwähnung einiger Highlits! (Wobei das aus-dem-Büro-raus und in-die-Praxis-hinein an sich schon mein absolutes Highlight bisher ist! Von der Anreise, über das Kennenlernen der unterschiedlichen Industrien und dem Probieren ihrer Produkte, bis zur Unterhaltung mit unseren GesprächspartnerInnen auf Spanisch – oder andere – war bisher jeder Besuch ein abenteuerliches Erlebnis!)
Nationaler Verband von Obstproduzenten (Chichicastenango)
Nicht nur war das der erste Visita, sondern auch meine erste Fahrt mit dem Chicken-Bus! Kurzer Exkurs: Der Bus heisst so, weil die Leute alles mögliche an Gepäck mittransportieren – am Markttag durchaus auch mal Hühner. Kurz gesagt: Der Bus ist Guatemalas ÖV auf Steroiden – ausgemusterten Schulbussen aus den USA wird ein zweites Leben geschenkt – sprich, sie werden neu bemalt – und dann als Verbindung kleinerer Orte in ländlichen Gebieten oder für Langstreckenrouten eingesetzt. Ersteres geht noch, zweiteres ist nur mutigen (und kleinen – der Beinraum ist sehr eng berechnet) Menschen zu empfehlen; die Busse sind berühmt für ihren schwarzen Auspuff und berüchtigt für die skrupellose Fahrweise. Auch bekannt als: das gefährlichste Transportmittel des Landes. Exkurs beendet.
Wir nahmen den Bus für die ersten 20 Minuten unserer Reise, danach stiegen wir in Sololá, dem nächstgrösseren Ort Inlands, um, auf ein Tuktuk, danach mit einem kleineren Bus in eine Ortschaft im Hinterland der Hügelkette und dann mit einem weiteren Bus bis zum Ziel.
Rating: Eine lange und laute (!) Reise, die sehr viel Spass gemacht hat!
Das Ziel: der Hauptsitz des Verbands wo die Cider-, Essig- und Marmeladenproduktion errichtet wurde und riesige Kühlhallen für Lagerobst stehen, die wir besichtigen durften. (Das war dann der Moment, wo die Erkältung ihren Anfang nahm... Nelson und ich waren nicht vorbereitet für die deutlich kühleren Temperaturen im Hochland und definitiv nicht für die
2° C in den Hallen). Wir verliessen den Ort mit frischem Lagerobst :) und einem Kratzen im Hals… :/
Kaffee-Kooperative (San Juan La Laguna)
Diesmal wurde die Reise per Lancha (Motorboot-Fähre?) angetreten. Die herrliche Kulisse der vorbeiziehenden Hügel, schönster Sonnenschein, das Glitzern des Wassers und das mehr oder weniger angenehme Schütteln der Wellen… an einen solchen Arbeitsweg könnte man sich gewöhnen. Nelson, der Glückliche, fährt diese Strecke täglich, er wohnt in San Juan. Ich konnte es dank meiner mittlerweile in Fahrt gekommenen Erkältung nur zu 90% geniessen, aber trotzdem: voller Motivation und etwas Aufregung nahm ich wie von Nelson beschrieben in San Juan das Tuktuk und traf meinen Arbeitskollegen und mein heutiger Interviewpartner in der Cafeteria der Kooperative.
Das Interview führte dann diesmal aber eher Nelson mit dem Koordinator der Kooperative– und zwar auf Tzʼutujil
– die Maya-Sprache des Orts. Mein holpriges Spanisch wurde also für den Koordinator von Nelson ins Tzʼutujil
übersetzt und dessen Antwort wiederum für mich von Nelson in ein verständliches Spanisch.
Die Challenge wurde gemeistert, die Kooperative hat drei verschiedene Abfallprodukte für uns:
- Kaffee-Pulpa (die rote Schale und das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche)
- Kaffeehülse (die äussere trockene Hülle der Kaffeekirsche nach dem Trocknen)
- Kaffeesatz (nach dem Kaffeekochen)
Nach einer Tasse des hauseigenen Kaffees, durften wir noch die kleine Rösterei besuchen und wir lernten über den ganzen Ablauf von der geernteten Frucht bis zum gerösteten und gemahlenen Kaffee. Ich fragte mich: Gibt es geruchstechnisch einen besseren Arbeitsort als in einer Kaffeerösterei?
Little Side-Quest: Mercado de Pana, auf der Jagd nach Avocado-Kernen
«No, solo las semillas. No la fruta entera. Solo los desechos. » Erklärte Nelson erneut am nächsten Marktstand in der Reihe der Tische und Auslagen, die alle eine Fülle an frischem Obst und Gemüse verkaufen. Wir hatten bereist eine Runde durch den ganzen Markt hinter uns, hatten jedoch bisher nicht so viel Glück wie erhofft. Der Abfall wird nicht getrennt, die meisten Kerne landen direkt im Müll… Aber dann fanden wir doch noch eine ältere Frau, die ausschliesslich Avocados verkaufte und uns alle mitgab,, die nicht mehr zu verkaufen waren. Zusammen mit den Kernen, die Alicia für mich in ihrer Arbeit im Restaurant sammelt, haben wir bald genug für eine Test-Pyrolyse!
Verein zur Koordination der Integralen landwirtschaftlichen Genossenschaften (Panimatzalam)
Diesmal gings mit Memos Motorrad nach Panimatzalam, einem kleinen Ort in den Hügeln hinter Pana. Unser Arbeitskollege lieh uns sein Gefährt für diese Reise, da der Ort anders nicht sonderlich gut erreichbar ist. So holte mich Nelson bei mir zu Hause ab, und wir fuhren dem Fluss entlang weg vom See über die kurvige Hügelstrasse Richtung Landwirtschaftszone. Die Vereinigung umfasst landwirtschaftliche, regionale Genossenschaften, die verschiedenstes Gemüse wie Erbsen und Mais von vielen Kleinbauern der Gegend anbauen und über die Vereinigung verarbeitet und für die Verteilung an Grosshändler vorbereitet werden. Ihr Ziel: der Direktexport ohne Zwischenhändler.
Der Vorsitzende der Vereinigung erklärte uns, dass in der Genossenschaft mittlerweile auch viele Produzentinnen dabei seien, einige davon auch im Vorstand. Der Vereinigung sei es wichtig, mit der Zeit zu gehen und sich weiterzuentwickeln. So bspw. auch den Herausforderungen, wie den veränderten Anbauperioden durch den Klimawandel, mit Anpassungen zu begegnen.
Dank Nelsons Präsentation zum Mosan-Produkt, der Biokohle, wurde gerade eine Kooperation abgemacht; Sie wollen den Bodenverbesserer in Action sehen und stellt dafür Mosan eine Anabaufläche als Testfläche zur Verfügung. Betreffend Co-Substraten ergibt sich zukünftig evt auch eine Zusammenarbeit: Bei der Maisernte bleibt jeweils viel organisches Material zurück, was momentan oft noch direkt auf dem Feld verbrannt wird aber gesammelt und zentralisiert werden könnte. Da es sich um bereits trockenes Material handelt wäre dies ideal für die Pyrolyse geeignet!
Blog #3
Mas Visitas de Campo y Descubrimientos Tristes
In den nächsten zwei Wochen ging es weiter mit den Field Visits. Mit jedem Mal wird mein Spanisch und mein Selbstvertrauen, das Interview selbst zu führen, etwas besser.
Nebst den vielen neuen Informationen und Eindrücken lernte ich im Laufe dieser weiteren Besuche immer mehr über die aktuelle Situation in den Bereichen Landwirtschaft, Handelsmärkte und das Abfallsystem des Landes. Insbesondere letzteres ist eine traurige Realität - Guatemala besitzt kein sicheres Entsorgungssystem für Abfälle und so landet der Grossteil des Mülls auf offenen Deponien und früher oder später in der Umwelt.
Integrale Vermarktungs-Genossenschaft (El Naranjo)
und
Pilzzucht (San Andres Sematabaj)
Diesmal ging es mit dem Motorrad zuerst nach El Naranjo, einem Dorf oberhalb Santa Catarinas, unserem Arbeitsort, nur eben ein paar hundert Meter höher gelegen. Nach dem gefühlt 5. Mirador (Aussichtspunkt) fragte ich Nelson, ob wir nicht stoppen und kurz die Sicht bestaunen können - über den gesamten See und drüber hinaus!
Etwas verspätet angekommen, wurden wir auch schon vom Koordinator der Genossenschaft empfangen und führten mit ihm das Interview (er sprach unglaublich schnelles Spanisch! Ich kam kaum nach beim mitschreiben...). Danach ging es weiter zu einer kurzen Sidequest und wir besuchten einen Bauern in der Region, der gerade einen Testversuch mit unserer Pflanzenkohle bei seinen Tomatenpflanzen am Laufen hat.
Dann, nach einem unerwarteten Regenschauer, dem Mittagessen in einem Comedor und dem mehrfachen Verirren in den engen Gassen des Ortes, trafen wir in San Andres Sematabaj die Betreiberin der kleinen lokalen Pilzzucht. Aus zerkleinerten Maiskolben Storzen werden Substrat-Starter hergestellt, die dann von Pilzhyphen durchwachsen und so als Nährboden für Speisepilze wie Shiitake oder Austern-Seitlinge dienen.
Wir waren wie immer an dem anfallenden Abfall interessiert und nahmen sogleich einen ganzen Sack aussortierter Substratbeutel mit. Irgendwie schafften wir es, den Sack zwischen mir und Nelson auf das Motorrad zu packen und zurück nach Santa Catarina zu transportieren.
Nähatelier Jireh (San Juan La Laguna)
Obwohl uns grundsätzlich in der Landwirtschaft generierte Abfallströme interessieren (da organisch), stellten wir diesmal in einem anderen Bereich Nachforschungen an; In der Textilindustrie (reine Baumwolle ist ebenfalls organisch) die in der Region ebenfalls zu einem wichtigen Wirtschaftszweig gehört.
In San Juan, wo Nelson wohnt - und er daher auch viele Kontakte hat - besuchten wir ein kleines Nähbüro der Familie Jireh, die die im Ort von Hand gewobenen Stoffe der Weberinnen annehmen, dann zum gewünschten Kleidungsstück - ebenfalls in Handarbeit - konfektionieren und wieder der Produzentin zurückverkaufen, oder einer/m HändlerIn, die die Produkte dann vor Ort verkauft. Mich überraschte die praktisch vollkommen lokale Wertschöpfungskette, wo vom Rohstoff bis zum Verkauf vom fertigen Produkt alles am selben Ort gemacht wird. (Unvorstellbar in der Schweiz).
Das Familienoberhaupt gab uns (respektive Nelson ;) auf Tz’utujil die Zusicherung, von nun an die Stoffreste, die nicht mehr brauchbar sind, für uns zu sammeln, sodass wir auch von diesem Abfallstoff eine Probe für unsere Experimente zur Verfügung haben.
Granja de Pollos (San Antonio Suchitepéquez)
Können unsere bisherigen Field Visits in meiner Liste von Lieblings Ausflügen noch getoppt werden? … Jap! Heute gings nach San Antonio Such, einem der ersten Orte der Costa Azul (der Flachebene bis zur Pazifikküste). Das bedeutet, in tiefer gelegene Lagen, wobei das "Tiefer gelegen" deutlich spürbar war! Die vielen unterschiedlichen Klimazonen innerhalb kleinster geographischer Räume sind in Guatemala besonders ausgeprägt, sprich: andere Witterung, andere Vegetation, andere landwirtschaftliche Kulturen getrennt durch kleinste Distanzen! Aber hierzu später mehr..
Um 07:00 war ich in der Lancha, für einmal quer über den See bei schönstem Sonnenschein.
Um 07:45 traf ich in Santiago ein, wo Nelson schon auf mich wartete.
Wir nahmen ein TukTuk, für einmal quer durch die chaotische Stadt.
Um 08:00 gings per Pick up über die Hügelkette nach..
08:45 Ankunft in Chicacao - wo uns eine schwüle Hitze und tropische Vegetation wie in ein neues Land teleportiert fühlen liess.
Um 09:00 nahmen wir den Chickenbus nach San Antonio Such. (Beste Roadtripmusik in meinen 25 Jahren ÖV-Erfahrung so far!)
Und um 09:45 schliesslich der letzte Umstieg in einen Mikrobus, der uns direkt vor der Geflügelzucht rausliess.
Zwei Jugendliche erwarteten uns am Tor zu einer der insgesamt 8 Granjas des Betriebs. Im Gehege nebst tausenden kleinen Küken führten wir unser Interview und hatten
nach gut 10 Minuten auch schon alle Antworten zu unseren Fragen. Für die fast 3 h Anreise ziemlich effizient :)
2 Erwähnungen, die hier nicht unerwähnt bleiben dürfen:
- Weg-Highlights: Die Fahrt im Stehen auf der offenen Ladefläche eines Pickups macht so unglaublich viel mehr Spass als in einem vollgestopften Bus zu sitzen. Man spürt den Wind im Gesicht und sieht auch einfach viel mehr von der Umgebung, die an einem vorbeizieht! Beispielsweise die Kautschukplantagen, an denen wir vorbeikamen, sind määchtig! Dann die Nebelzone auf der obersten Ebene der Passstrasse: wo einem das Schild „Zona Neblina“ wortwörtlich vorwarnt und im nächsten Moment eine weisse, kalte Wand alles einhüllt und ein Nieselregen einsetzt...
- ...Das Phänomen der verschiedenen Mikroklimas, die wir an diesem einen Tag erlebt haben, ist so eindrücklich! Von sonnig-windig zu kühl, zu schwül-heiss zu kalt, grau, neblig und regnerisch!
Macadamia Plantage (Santiago Atitlan)
Definitiv anstrengendste Reise bisher! Der Anfang von Santiago aus war derselbe wie beim Besuch des Geflügelbetriebs und daher freute ich mich schon auf die phänomenale Aussicht!
Dann die Einfahrt zur Macadamia-Farm, die wir heute besuchten: Ein schwer bewaffneter Torwächter fing uns ab und wies uns zur anderen Einfahrtstrasse zur Farm - die noch unwegsamer wirkte als erstere, aber gut, allzu lange würden wir ja nicht diesen Wegverhältnissen ausgesetzt sein - dachten wir...
Der mit Schlaglöchern und grossen Steinen und Wurzeln durchsetzte Schotterweg stellte sich als endloser Weg durch eine enorme Kaffeeplantage, die vor der Macadamia Farm liegt, heraus. Wir fuhren ins grüne Nichts hinaus. Weit und breit keine anderen Fahrzeuge, keine Menschen oder Häuser in Sicht, die Hauptstrasse und Zivilisation längst hinter uns gelassen. Nur einmal kam uns ein Grosstransporter entgegen, mit einer halboffenen Ladefläche, dicht gedrängt mit stehenden Menschen. ErntearbeiterInnen der Farm, meinte Nelson.
Dann irgendwann die Macadamia-Bäume die immer mehr von der Sicht einnahmen, bis sie die einzige Vegetation bildeten, soweit das Auge blickte.
Der Ausweg aus der Finca war dann Gracias a Dios etwas weniger holprig als der Hinweg, und so schafften wir - also eigentlich Nelson (shout out to seiner Fahrexpertise) - es nach gefühlt einer Ewigkeit und tausendmal nach-dem-Weg-fragen wieder zurück auf die Hauptachse Richtung Santiago.
Diesmal hatten wir dank dem privaten Fahrzeug Zeit anzuhalten. Erinnert ihr euch an die Zone Neblina? Diesmal gab die Nebelsuppe bei langsamerem Vorbeifahren einen Blick auf die Horrorszenerie frei, die ich beim letzten Mal nur im Augenwinkel beim Vorbeirasen im Pickup wahrgenommen habe... (siehe weiter unten)
El mirador "Basurero"
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Die Müllhalde mit der schönsten Aussicht
Bei genauerer Betrachtung ist der weisse aufsteigende Qualm der am Strassenrand plötzlich auftaucht nicht Nebel, sondern Rauch und Abgase, der dahinterliegenden Berge... Berge an Abfall. Dazwischen, wirklich wie in einem Horrofilm: eine Schar riesiger Geier (spanisch; Zopilotes), die über der Deponie kreisen und aus den aufgerissenen Müllsäcken Stücke rausreissen.
Guatemalas Abfallpolitik sieht seit 2021 offiziell ein Konzept zur Behandlung von Abfällen vor ( Hogares, sector privado y público obligados a una gestión integral de los desechos sólidos - Gobierno de Guatemala )... Die Realität: fast jede Ortschaft hat eine eigene offene Müllhalde, wo Abfälle deponiert und ihrem Schicksal überlassen werden. Ohne sichere und fachgerechte Wartung, brennen die Abfälle aufgrund einer Kombination von Trockenheit und chemischer Reaktionen oftmals unkontrollierbar vor sich hin ( Guatemala fires at landfill and forests declared a disaster - BBC.com | American Infos und Guatemala’s Largest Landfill “El Basurero” | Latina Republic), wenn es regnet fliesst das kontaminierte Sickerwasser in umliegende Ökosysteme und durch Wind und Oberflächengewässer wird der Müll teilweise kilometerweit verteilt. Die Folgen: Toxische Gase, Smog, wasserlösliche Schadstoffe und Mikroplastik in der Umwelt.